Angst nach einer Diagnose: Sie müssen sie nicht allein tragen
- Maria Koebelin
- 12. Juli
- 1 Min. Lesezeit
Eine Krebsdiagnose verändert den Boden, auf dem wir stehen. Die Angst, die danach auftaucht, ist verständlich und sehr häufig, auch wenn selten laut darüber gesprochen wird.
Diese Angst kann viele Formen annehmen. Mal ist es Sorge um die Zukunft, mal Anspannung im Körper, mal das Gefühl, dass nichts mehr so wird wie zuvor.
Sprechen entlastet
Dem, was man fühlt, in einem geschützten Rahmen und in der eigenen Sprache Worte zu geben, entlastet oft. Es lässt die Erkrankung nicht verschwinden, aber es hilft, sie zu tragen und ein Stück Kontrolle zurückzugewinnen.
Wann Sie sich Unterstützung suchen sollten
Wenn die Angst einen großen Teil des Tages einnimmt, den Schlaf stört oder Sie von den Menschen entfernt, die Ihnen wichtig sind, kann es ein guter Zeitpunkt sein, um Begleitung zu bitten. Um Hilfe zu bitten ist eine Form der Selbstfürsorge.
Bei Psysana begleite ich Betroffene und Angehörige auf Deutsch und Spanisch. Wenn es Ihnen hilft, schreiben Sie mir für ein erstes, unverbindliches Gespräch.
Diese Praxis ist keine Notfalleinrichtung. In einer akuten Krise suchen Sie bitte sofort Hilfe über die Notfallstellen.

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